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20. März 2012 von admin

Ozeanische Strömungen: Wo sie sich befinden und welche Ursache sie besitzen

Blickt man im Winter auf eine Stadt wie beispielsweise Toronto, so kann man das Klima hier vor allem mit zwei Worten beschreiben: Kalt und Eisig. Im Winter gibt es in Kanada meterhohe Schneeberge, die sich auf den Straßen auftürmen und weggeschafft werden müssen. Was aber viel erstaunlicher ist: Etwa auf dem selben Breitengrad befindet sich auch England. Hier lässt sich der Winter bei angenehmen -5°C bis 5°C in der Regel problemlos genießen, wie man fast schon sagen könnte. Die Ursache hierfür sind Meeresströmungen, bzw. in diesem speziellen Fall der Golfstorm. Wie diese entstehen, soll der folgende Artikel klären.

Meeresströmungen befindet sich praktisch in jedem Weltmeer. Im Antarktischen Meer findet sich beispielsweise der Westwinddrift, während “unser” europäischer Golfstrom in Form des Südäquatorialstroms am Äquator entsteht, bis in die Karibik fließt um dort dann quasi “abgestoßen” und in Richtung Nordosten abgelenkt zu werden, um warmes Atlantikwasser nach Europa zu bringen.

Die Ursache für diese Ströme sind vor allem Winde. Gerade die am Äquator entstehenden Meeresströmungen werden zu großen Teilen durch Passatwinde verursacht. Die Strömungen werden dabei dann durch Landmassen abgelenkt. Je nach Ursprungsort transportieren diese kaltes oder warmes Seewasser. Dadurch ist es in manchen Regionen besonders kalt, in anderen hingegen wieder besonders warm.

Übrigens: Die Richtung der Wellen hat nichts mit der Richtung des Meeresstroms zu tun. Lediglich die obersten zwei bis drei Meter einer Wasserschicht werden tatsächlich durch den Wind beeinflusst. Darunter befinden sich die Meeresströmungen, die je nach Intensität, Größe und Ursache mit Geschwindigkeiten von durchschnittlich 50 Zentimeter in der Sekunde fließen – der “Schnellste” unter den Strömen ist hingegen mit 1,5 Metern in der Sekunde unterwegs.

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